Probeschwünge 8. Oktober 2015 – Posted in: Golftraining Berlin

Ich habe neulich wieder selbst einen interessanten Artikel zum Thema Probeschwünge gelesen. Es ging darum, welche Vor- oder Nachteile entstehen durch Probeschwünge, und wie sollten diese aussehen.
Worauf ich allerdings nun häufiger gestoßen bin, ist folgende Aussage:

„Man darf auf dem Abschlag keinen Probeschwung machen!“

Bisher habe ich noch keine Regel in den offiziellen Golfregeln der R&A gefunden, die das tatsächlich verbietet. Auch in den „Entscheidungen zu den Golfregeln“ lässt sich nichts über Verbote von Probeschwüngen finden. Doch woher kommt das?

Die Clubs und Golfanlagenbetreiber wollen natürlich, dass ihre Anlage zu jeder Zeit im bestmöglichen Zustand ist. Tiefe Divots auf den Abschlägen, entstanden durch wilde Probeschwünge der Mitglieder, sehen dabei natürlich nicht besonders elegant aus. Und das ist auch verständlich. Jedoch sollte eigentlich auch jeder Spieler die Möglichkeit bekommen sein bestes Golf zu zeigen und sich optimal auf jeden Schlag vorzubereiten. Und das dürft Ihr auch nutzen.

Bitte macht Probeschwünge auf dem Abschlag!

Nicht auszudenken was passiert, wenn man vom letzten Grün kommt, gerade einen 30cm Putt gelocht hat und jetzt einen möglichst langen und präzisen Abschlag auspacken soll. Der Körper und die Muskulatur haben gar keine Chance sich auf das kommende vorzubereiten und in bestmöglicher Verfassung, diesen Ball wahnsinnig weit zu schlagen. Es müssen keine Probeschwünge sein, bei denen Ihr Euer volles Potential an Schlägerkopfgeschwindigkeit zeigt und den Driver stark durch die Luft pfeifen lasst. Es dürfen auch entspannte, vorbereitende Schwünge sein, wie es Jordan Spieth im Video unten schön vormacht.

Viel Spaß beim Probeschwingen auf den Abschlägen und denken Sie ein bisschen an die Betreiber, machen Sie die entspannten Probeschwünge mit möglichst wenig Bodenkontakt.